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Über uns Familie Thomas und Petra Flückiger-Ledergerber
Als Kind erlernte ich das Reiten (damals klassisch englisch) auf Freibergern, welche jeweils einige Male im Jahr für den Militärdienst eingezogen wurden. Dann während eines Jahres als Austauschschülerin auf einer großen Pferderanch im Süden der USA lernte ich mit 17 Jahren 1994/1995 erstmals verschiedene Gangpferde kennen, lieben und trainieren. Wieder zu Hause unterbrachen Schule
und Ausbildung meine aktive Tätigkeit mit Pferden, bis 2003 die Sehnsucht
nach ihnen übermächtig wurde und ich mich auf die Suche nach einem Gangpferd
in der Schweiz machte. 2004 erhielt ich unerwartet die Gelegenheit, mit El Agitador del Veloz an den ersten Europameisterschaften in Kreuth, Deutschland, zu starten. Er war mir bereits aufgefallen, als er damals zusammen mit Amorcita als Importpferd aus den USA in Schocherswil ankam. Und so sagte ich vor Abreise zur EM zu diesem prächtigen, damals vierjährigen Wallach mehr scherzend als ernsthaft: „Falls du in irgendeiner Klasse den ersten Platz mit mir belegst, dann kaufe ich dich.“ Nun, nach der EM besaß ich also bereits zwei Paso Finos, denn zu meiner großen Freude schaffte es Agitador mit mir sogar in zwei Prüfungen auf den ersten Rang und wurde in diesem Jahr Reserve Champion des Gesamtturniers. Anfang 2005 durfte ich drei Monate auf der Farm von Shaw Laney in South Carolina, USA, verbringen und unter seiner Anleitung Pferde trainieren. Shaw Laney ist ein sehr talentierter und erfolgreicher Paso Fino Trainer mit einem ausgeprägt feinen Gespür für die Pferde – ein echter „Horseman“, von dem ich sehr viel lernen durfte. Durch einen Kurs bei Michael Geitner 2007 habe ich mit der Dualaktivierung eine für mich sinn- und wertvolle Ergänzung zur konventionellen Paso Fino Trainingsmethode gefunden. Besonders in der Ausbildung von Jungpferden und zur Korrektur von Problempferden habe ich mit dieser Methode bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Training der Paso Finos fasziniert mich, da diese Pferde von Natur aus tölten und daher mit keinerlei Hilfsmittel zum Tölt „gezwungen“ werden. Noch immer fesselt mich ein guter Paso Fino durch sein Brio und selbstverständlich durch seinen unverwechselbaren Gang. Für mich persönlich verkörpert der Paso Fino das wunderbare Wesen Pferd in seiner ganzen Vollkommenheit. Aufgrund meines „Trainerherzens“ und meines Hangs zum Perfektionismus werde ich mich auf der Suche nach der vollendeten Harmonie mit den Pferden auch fortwährend weiterbilden, um meine Fähigkeiten stetig verbessern zu können. |
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