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Rassenbeschreibung
DER PASO FINO Paso Finos sind besonders schöne mittelgroße Pferde, die ihre iberische Abstammung nur schwer verleugnen können. Die Zuchtbasis bildeten spanische Pferde, welche von Columbus im Jahr 1492 mit in die „Neue Welt“ gebracht wurden. Die Ursprungsländer der Paso Finos sind Kolumbien, Puerto Rico sowie die Karibik. Das bedeutendste Nachzuchtgebiet sind die USA mit über 50.000 registrierten Pferden. 1973 kamen die ersten Paso Finos nach Europa und die Zahl der Aficionados - der Liebhaber dieser Rasse - steigt seitdem stetig an. Der Paso Fino hat ein Stockmaß von 140 bis 155 cm und kommt in allen Farben vor, wobei weiße Abzeichen möglichst klein sein sollen. Paso Finos haben einen edlen Kopf mit geradem Profil, lebhafte Augen, große Nüstern und einen kräftigen muskulösen Hals. Der Widerrist ist ausgeprägt mit harmonisch geschwungener Rückenlinie und gerundeter Kruppe. Ein breiter, tiefer Rumpf, eine gut gelagerte Schulter und stabile, trockene Gliedmaßen mit kurzen Röhren runden die edle Erscheinung ab. Der angeborene „Tölt“ wird schon von den Fohlen freilaufend und ohne Zwang gezeigt. Paso Finos müssen nicht mit Hilfsmitteln „eingetöltet“ werden. Gangmanipulatorische Hilfsmittel, wie unterschiedlicher Beschlag oder schwere Eisen, sind in Turnierprüfungen verboten und stören eher die feine Balance des Ganges. Neben Fino (Tölt) in den drei Tempi Corto, Largo und Classic Fino gibt es je nach Pferdetyp die Gangvarianten Trocha (Trabtölt) und Trote (Trab ohne Schwebephase). Die hohe Versammlungsfähigkeit in Verbindung mit den bestechenden Grundgangarten macht den Paso Fino auch zu einem talentierten Pferd für Klassische Dressurarbeit. Paso Finos können in vielen verschiedenen Turnierklassen vorgestellt werden. Kern aller Prüfungen ist aber im Wesentlichen immer der reine, rhythmische Tölt. Je nach Turnierklassen werden neben den Tölt-Tempi Corto (Arbeitstölt), Largo (schneller Tölt) oder Classic Fino (verkürzter Tölt), auch Vielseitigkeit, Wendigkeit sowie Schritt, Trab und Galopp verlangt. Wenn man nicht nur durch das Gelände tölten will, sondern auch sportliche Ambitionen hat, wird man an diesem eleganten und vielseitigen Pferd seine Freude haben. Paso Finos sind Pferde im iberischen Typ. Sie sind reaktionsschnell, athletisch, trittsicher und feinfühlig. Durch den bequemen Tölt und die ökonomischen Gangarten Trocha und Trote y Galope sind sie geradezu prädestiniert für Wander- und Distanzritte. Die Unterschiede im Temperament und in der Begabung sind beim Paso Fino groß. Wer wie die Südamerikaner Spaß an heißen Pferden hat, wird sein Pferd genauso finden wie der Freizeitreiter, der einen zuverlässigen Kameraden für den Gruppenausritt sucht. (mit Genehmigung der PFAE e.V.) DAS DARTMOOR-PONY In diesem hochgelegenen, kargen Land gedeiht seit langer Zeit ein zähes und bodenständiges Pony: das Dartmoorpony, das erstmalig im Jahre 1012 in alten Urkunden erwähnt wird. Das kleine, stabile Pony mit einem Stockmaß von 117 bis 128 cm hat sich in seiner Umwelt zu einem umgänglichen kleinen Reitpony entwickelt, das wegen seines guten Charakters, seiner Kinderfreundlichkeit, seiner Trittsicherheit sowie seines vernünftigen Wesens ein ideales Erstpony für Kinder ist. Sprichwörtlich ist ihre Eleganz und Gutartigkeit gepaart mit einem ruhigen und vertrauensvollen Temperament. So sind sie für den Kinderreitsport besonders beliebt und auch das britische Königshaus bediente sich der Dartmoors als Reitpony für die Königskinder. Der Kopf soll klein und nobel sein. Die Schulter ist schräg, der Hals kräftig. Somit hat das reitende Kind viel vor dem Sattel und fühlt sich sicher. Die Hufe sollen hart und gut geformt sein, die Beine von mittlerer Stärke. Rücken und Hinterhand sind kräftig, aber nicht zu lang. Braune, Hellbraune und Rappen sind
erwünscht. Schimmel, Füchse und Falben kommen selten vor. Schecken sind
nicht erlaubt. Abzeichen sind nicht erwünscht. |
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